Primärprävention des Schlaganfalles

 

Feasibility and outcomes of atrial fibrillation screening using intermittent electrocardiography in a primary healthcare setting: A cross-sectional study

Ghazal F., Theobald H., Rosenqvist M., Al-Khalili F.

PLOS One 2018, May 24

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Alle registrierten Personen zwischen 70 und 74 Jahren in einem Gesundheitszentrum in Stockholm wurden eingeladen, zwei Wochen lang mit Zenicor EKG zu screenen, mit einer Kombination aus opportunistischer und systematischer Rekrutierung. Die Teilnahme war sehr hoch, von insgesamt 415 Personen nahmen 324 (78,1%) an dem Screening teil. Die Studie ergab 5,5% bisher unbekanntes Vorhofflimmern. Der Anteil der neu diagnostizierten Personen, die mit schlaganfallpräventiver Behandlung begannen, war hoch und lag bei  88%.


A prospective 5-year follow-up after population-based systematic screening for atrial fibrillation

Engdahl J., Holmén A., Rosenqvist M., Strömberg U.

Europace 2018, April 24

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Dies ist die erste Studie weltweit, die über Ergebnisse einer langfristigen Nachuntersuchung nach einem Vorhofflimmern(VHF)-Screening-Programm berichtet. Nach fünf Jahren zeigte sich eine signifikante positive Wirkung auf die Inzidenzen des ischämischen Schlaganfalls in der untersuchten Gruppe. Die Ergebnisse zeigten ebenso eine hohe Adhärenz bei der Antikoagulantia -Therapie, und dass der Verlauf des Screening-entdeckten VHF ähnlich dem fortschreitenden Verlauf des klinisch nachgewiesenen VHFs war.


Mass Screening for Untreated Atrial Fibrillation: The STROKESTOP Study. (Hauptstudie)

Svennberg, E., Engdahl, J., Al-Khalili, F., Friberg, L., Frykman, V. & Rosenqvist, M.

Circulation. 2015. Jun 23;131(25):2176-84

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In einer weltweit einzigartigen Studie am Karolinska-Institut wurden 13.000 Personen zu einem Screening auf Vorhofflimmern mit dem Zenicor-EKG eingeladen. Von den Teilnehmern sind 5 % neue Patienten zur Behandlung mit schlaganfallvorbeugenden Gerinnungshemmern diagnostiziert worden. Die auf den Studienergebnissen basierte Wirtschaftlichkeitsberechnung, belegt dass ein systematisches Screening auf Vorhofflimmern mittels Zenicor-EKG, für das Gesundheitswesen kosteneffizient ist.


Safe automatic 1-lead ECG screening for atrial fibrillation 

Svennberg E., Stridh M., Engdahl J., Al-Khalili F., Friberg L., Frykman V. & Rosenqvist M.

Europace 2016, Oct 6

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Diese Studie zeigt einen Vergleich zwischen dem integrierten Algorithmus des Zenicor-Systems mit Interpretationssupport und der manuellen Interpretation von Kardiologen

Die Gegenüberstellung basierte auf EKG-Messungen über 30 Sekunden der Ableitung I. Insgesamt wurden 80 149 EKGs von 3 209 Patienten aus der Studie STROKESTOP I analysiert. Vorhofflimmern wurden bei 84 Patienten diagnostiziert, von dem der Algorithmus sämtlichen 84 erkannt hat (100%).


Stepwise Screening of Atrial Fibrillation in a 75-Year Old Population: Implications for Stroke Prevention (StrokeStop Pilot)

Engdahl J., Andersson L., Mirskaya M., Rosenqvist M.

Circulation (2013;127:930-937)

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Im Pilotprojekt der großen StrokeStop-Studie wurden in der schwedischen Provinz Halland rund 1.300 75-Jährige zum Screening auf Vorhofflimmern eingeladen. In einer 2-wöchigen Untersuchung mit dem Zenicor-EKG wurde bei 7,2 % der gescreenten Population neues Vorhofflimmern festgestellt. Die Anzahl an Personen, die mit Gerinnungshemmern behandelt wird, konnte durch die Studie verdoppelt werden.


Screening for atrial fibrillation with baseline and intermittent ECG recording in an out-of-hospital population (FLIP)

Hendrikx T., Hörnsten R., Rosenqvist M., Sandström H.
BMC Cardiovascular Disorders (2013, 13:41)

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Im Projekt FLIP („Vorhofflimmern in der medizinischen Grundversorgung“), das in der nordschwedischen Region Västerbotten durchgeführt wurde, wurden 898 Patienten, bei denen mindestens ein Risikofaktor für Schlaganfall vorlag (CHADS2 >1), zu einer vierwöchigen Untersuchung mit dem Zenicor-EKG eingeladen. Bei diesen Patienten wurde 28 Tage lang zweimal täglich ein EKG vorgenommen. Bei insgesamt 4 % der Patienten wurde ein zuvor unerkanntes Vorhofflimmern diagnostiziert; diesen konnte dann eine Schlaganfallvorbeugende Behandlung mit  Gerinnungshemmern verordnet werden.


Gesundheitsökonomische Auswertung des primärpräventiven Screenings auf Vorhofflimmern mittels Daumen-EKG

Tandvårds- och läkemedelsförmånsverket (The Dental and Pharmaceutical Benefits Agency) (2014)

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Im Rahmen eines Regierungsauftrages zur Auswertung von Medizintechnik hat das TLV auf der Grundlage von Daten der Stroke-Stop-Studie das primärpräventive Screening auf Vorhofflimmern gesundheitsökonomisch ausgewertet. Der Bericht ergibt, dass das primärpräventive Screening auf Vorhofflimmern mit dem Daumen-EKG kosteneffektiv ist.


Cost-effectiveness of mass screening for untreated atrial fibrillation using intermittent ECG recording

Aronsson, M., Svennberg, E., Rosenqvist, M., Endahl, J., Al-Khalili, F., Friberg, L., Frykman-Kull, V. & Levin, L-Å.
Europace. 2015. Apr 13. 1023-1029

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In einer weltweit einzigartigen Studie am Karolinska-Institut wurden 13.000 Personen zu einem Screening auf Vorhofflimmern mit dem Zenicor-EKG eingeladen. Unter den Teilnehmern sind 5 % neue Patienten zur Behandlung mit schlaganfallvorbeugenden Gerinnungshemmern diagnostiziert worden. Diese gesundheitsökonomische Berechnung basiert auf dem Ergebnis der STROKESTOP Studie. Diese Studie bewertet ein systematisches umfassendes Früherkennungsprogramm auf Vorhofflimmern mittels Zenicor-EKG als kosteneffizient.


Systematic screening for atrial fibrillation in a 65-year-old population with risk factors for stroke: data from the Akershus Cardiac Examination 1950 study.

Berge, T., Brynildsen, J., Larssen, HKN., Onarheim, S., Jenssen, GR., Ihle-Hansen, H., Christophersen, IE., Myrstad, M., Røsjø, H., Smith, P. & Tveit, A. 

Europace, 2017. Oktober 31.

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In der ACE-1950 -Studie wurden in Akershus, Norwegen, 1.000 65-Jährige mit einem zusätzlichen Risikofaktor für Schlaganfall, über 2 Wochen mittels Zenicor-EKG gescreent um nach unbekannten Vorhofflimmern zu forschen. Insgesamt hatten 7,6% der untersuchten Population Vorhofflimmern, von denen 0,9% innerhalb der Studie eine Erstdiagnose erhalten haben.


Geographic and socio-demographic differences in uptake of population-based screening for atrial fibrillation: The STROKESTOP I study.

Engdahl J, Holmén A, Svennberg E, Friberg L, Frykman-Kull V, Al-Khalili F, Rosenqvist M & Strömberg U.

Int J Cardiol. 2016 Jul 29;222:430-435. [Epub ahead of print]

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Aus der Studie STROKESTOP I, wurden die Personen, die sich vormals gegen eine Teilnahme in der systematischen Screeningstudie entschieden haben, analysiert. Aus dieser Analyse ergab sich dass die Teilnahme hauptsächlich von sozio-ökonomische und geographischen Parametern abhängig war. Diese Analyse ist eine wichtige Basis dafür, wie ein größeres Screening-Vorhaben organisiert werden sollte, damit es möglichst vielen Menschen nutzt. Die geographische Variation hat vor allem die Teilnahme in Stockholm beeinflusst, wo nur ein Screeningzentrum zur Verfügung stand.


Uptake of atrial fibrillation screening aiming at stroke prevention: geo-mapping of target population and non-participation

Engdahl J., Holmén A., Rosenqvist M. & Strömberg U.
BMC Public Health (2013, 13:715)

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Aus der Analyse von Personen, die sich gegen eine Teilnahme am Screening auf Vorhofflimmern des StrokeStop Pilotprojektes entschieden haben, ergab sich, dass die Nicht-Teilnehmer hauptsächlich aus Gegenden mit einem höheren Anteil an Risikofaktoren stammen, ein hoher Anteil an Migranten sowie eine im Durchschnitt ältere Population. Diese Analyse ist eine wichtige Basis dafür, wie ein größeres Screening-Vorhaben organisiert werden sollte, damit es möglichst vielen Menschen nutzt.